CORONA GRENZENLOS IM BLICK

Paola aus Kolumbien über Informationswege

2. Wie hast Du das erste Mal von Corona gehört und auf welche Weise verfolgst Du das Geschehen?

Anfang dieses Jahres begannen die ersten Nachrichtensender in Kolumbien über die rasante Ausbreitung einer neuen Krankheit in China mit dem Namen Covid-19 zu berichten. Bereits die ersten Maßnahmen, die von der chinesischen Regierung ergriffen wurden, hatten wirtschaftliche Auswirkungen, die wir auch in Südamerika gespürt haben. Im Textil- und Modesektor machte sich eine große Verunsicherung breit. Tag für Tag, Woche für Woche verfolgten die Medien die Entwicklung der Pandemie, nicht nur in Asien, sondern auch in Europa und den USA. Mitte März wurden auch die ersten Fälle bei uns in Kolumbien bestätigt. Seitdem ist die Gesundheitslage das Thema Nr. 1 in allen Zeitungen, Reportagen und Nachrichtensendungen im Land. Meine Familie und ich verfolgen die Geschehnisse natürlich mit großem Interesse. Meiner Meinung nach handelt es sich dabei um eine beispiellose Situation, die sicherlich in die Geschichtsbücher eingehen wird. Wir sind unendlich dankbar für die Menschen, die jetzt tagtäglich für uns alle da sind – ob in den Krankenhäusern oder auf den Märkten – und wir freuen uns immer wieder über gute Nachrichten, z. B. über die Entwicklung von Impfstoffen, über Schutzmaßnahmen für die Gesundheit oder über internationale Solidarität. Jedwede Information, die unsere Hoffnung stärkt, ist mehr als willkommen, denn wir befinden uns in Kolumbien erst am Anfang der Krise. Am 19. April wurden mehr als 3.500 bestätigte Fälle von Personen registriert, die hier mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind.

Übersetzt aus dem Spanischen

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